Idee Nr. 4: Pacemaker im Fussball
Noch eine Fussball-Idee, abgeschaut von der Leichtathletik. Dort gibt es ja bei fast allen Laufdisziplinen Pacemaker. Die nehmen nicht teil am Wettbewerb, sorgen aber für gute Zeiten. Pacemaker braucht es auch im Fussball. Und zwar so:
- Wenn es zur Pause noch 0:0 steht, kommen zwei Pacemaker ins Spiel.
- Sie tragen einen goldenen Helm.
- Sie gehören zu keiner Mannschaft.
- Sie sind wie Luft (wie der Schiedsrichter auch).
- Sie dürfen alles tun ausser Ball in die Hände nehmen, also erratisch eingreifen, im Weg herumstehen (auch Offside), Ball weg kicken, Schiri das Bein stellen, etc.
- Offiziell lizenzierte und ausgebildete Fans dürfen sie direkt angreifen, per Pyro (deshalb der Helm). Wenn sie einen Pacemaker treffen, geht er aus dem Spiel. Pro Kurve fünf Schuss.
Das hätte die folgenden Effekte: Die Mannschaft wird diesen Zufallsfaktor tunlichst vermeiden und deshalb das 0:0 zur Pause vermeiden. Danach ist alles offen: Man kann sich auf den Pyro-Fan verlassen; oder selber versuchen, den Pacemaker aus dem Spiel zu nehmen (für Spieler gelten allerdings normale Regeln, ein grobes Foul am Pacemaker gibt also Geld oder Rot). Mit etwas Glück steht aber genau im richtigen Moment ein Pacemaker an einem Ort, wo er den Ball entscheidend ablenkt. Besonders elegant: "Doppelpass" über das Gesicht des Pacemakers, Pacemaker scheidet verletzt aus, Tor!
Ausserdem: die Schnudergofen in der Kurve haben eine Aufgabe nach ihrem Geschmack und müssen drum nicht mehr Raketen in den Family Corner werfen.
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